Ästhetische Medizin

Ergebnis der Kryolipolyse


Meinst Gast, Roland Wagner, ist der Geschäftsführer der Firma V-Skin Medical Beauty AG. Das ist die führende Firma in der Schweiz im Bereich Medizinische Schönheitsgeräte.

Heute sprechen wir über Kryolipolyse, Fett weg mit Kälte.

(Sendung vom 11.06.2018)

Kryolipolyse ist so ein bisschen ein Unwort.

Es besteht aus 3 Teilen: «Kryo», «Lipo» und «Lyse». Also Kryo steht ja für Kälte. Lipo wissen wir alle, das hat ja mit Fett zu tun und Lyse ist dann so die Auflösung oder Verarbeitung also Kryolipolyse ist so die Antwort als Alternative gegen die chirurgische Fettabsaugung und hat eigentlich zur Folge, dass man Fettpölsterchen an lokalen Stellen reduzieren kann ganz einfach mit Kälte.

Nein muss man nicht!

Das ist eben eigentlich das Tolle. Obwohl man das eigentlich den Kunden empfiehlt. Es ist natürlich schon klar, die meisten, die so Fettpölsterchen haben, die haben schon etwas ausprobiert, schon Diäten, kennen wir ja alle auch aber muss man eben nicht machen.

Das ist ja das Tolle. Man kann die Rest-Fettpölsterchen an den bekannten Zonen, z.B. bei den Frauen oft die Reiterhosen auf der Seite oder bei uns Männern z.B., man glaubt es gar nicht, so Männerbrüste, ist etwas, das den Mann beschäftigt, kann man also wunderbar reduzieren wenn man das mit der Kryolipolyse behandelt.

Kalt ist ungefähr, je nach System und Verfahren, bei minus 10 Grad Celsius.

Nein eigentlich gar nicht.

Es ist natürlich schon so, es gibt wie bei allen diesen medizinischen Schönheitsbehandlungen gibt es vorher eine Anamnese, d.h., der behandelnde Therapeut klärt ab, ob es gewisse Kontraindikationen gibt, d.h. zum Beispiel, wenn eine Dame schwanger ist, dann macht man das natürlich nicht oder wenn jemand vielleicht regelmässig ein entzündungshemmendes Medikament einnimmt sind das so gewisse Kontraindikationen.

Aber nein, es ist eine wirklich tolle Sache, funktioniert seit über 10 Jahren weltweit und wir haben ganz, ganz viele zufriedene Kunden und Patienten, die das schon ausprobiert haben.

Du sagst es, und gibst auch gleich das Stichwort:

Mit einer Behandlung – man hat das am Anfang so geglaubt und auch so kommuniziert, dass eine Behandlung reicht.

Heute nach 10 Jahren Erfahrung mit Kryolipolyse wissen wir, dass eine Behandlung ist keine Behandlung. Das kann zwar funktionieren, aber heute in der Regel macht man ein Dreier-Abo im Abstand von 4 Wochen und wenn man das macht und nichts dagegenspricht, kann man bis 30% von dieser Fettzellenhöhe in diesem lokalen Gebiet reduzieren.

Nein, das sind keine Eiswürfel, sonst könnte man da ja am Abend schön zuhause machen.

Das ist leider nicht so.

Es ist ein ganz spezielles Verfahren. Die meisten Systeme haben so Vakuumglocken, d.h. man hat so Handstücke, die man auf die speziellen Problemzonen legt.

Dann wird das Gewebe weggezogen, vom Körper weg, damit der Körper keine Wärme senden kann und dann wir das ganze Gewebe auf minus 10 Grad hinuntergekühlt.

Und Studien haben eben gezeigt, dass unsere Fettzellen eben sehr empfindlich auf Kälte reagieren und das nutzt man aus bei diesem Verfahren. D.h. das restliche Gewebe bleibt total intakt klar, kann etwas rot werden, es kann vielleicht auch einen Bluterguss ergeben, aber es passiert nichts, ausser die Fettzellen, die sterben faktisch ab.

Gute Frage! Genau – das ist eben nur die Hälfte diese Kryolipolyse mit der Kälte.

Dann hat man ja noch diese abgestorbenen Fettzellen im Körper an diesen Problemzonen. Und jetzt, da wir ja so einen cleveren Körper haben, passiert nämlich genau folgendes: dann kommt unser Lymphsystem, unser Reinigungssystem, der Stoffwechsel, der erkennt diese Fremdkörper, und der verstoffwechselt diese und baut sie über die Lymphen ab, bis völlig alles weg ist.